Bullet Journal – Oktober Setup 2020

Der September ist nur so an mir vorbeigeflogen und jetzt steht schon wieder der Oktober vor der Tür. Aber immerhin ist das Wetter jetzt auch ein bisschen herbstlicher geworden, sodass ich mich jetzt auch für ein herbstliches Setup entschieden habe, denn mein Bullet Journal im September hat ja doch eher an den Frühling erinnert. Und was könnte herbstlicher sein als Laubblätter und Pilze kombiniert mit den Farben (gelb)braun und grau?

Meine Oktober Übersicht ist dieses Mal außerdem relativ minimalistisch geworden. Ich hatte nämlich zum einen nicht so viel Zeit für ein aufwendiges Setup und zum anderen passt es meiner Meinung nach insgesamt ganz gut zur restlichen Gestaltung. Was natürlich trotzdem nicht fehlen durfte, sind die ausgeschnittenen Aquarellbilder, die auch wieder auf fast allen Seiten zu finden sind.

Auf der cover page habe ich mich z.B. für zwei Pilze und einen Zweig entschieden; zwei sehr einfache und schnell umsetzbare Motive, die trotzdem sehr schön und herbstlich wirken. Ich habe dieses Mal nur eine Seite gestaltet, weil ich den freien Platz gerade auf der ersten Seite eines neuen Monats sehr schön finde und ich den kleinen Monatskalender eigentlich auch nicht wirklich benutzt habe.

An meiner Kalenderübersicht habe ich nichts verändert, da ich sie in dieser Form immer noch gerne benutze und sie auch sehr praktisch ist. Natürlich habe ich sie trotzdem ein bisschen der cover page für den Monat angepasst und sie mit ein paar herbstlichen Bildern dekoriert. An der Seite habe ich Platz für Ziele und Highlights des Monats gelassen.

Nach der Monatsübersicht folgt dann meine Fianzübersicht, die ich auch immer noch gerne in dieser Form benutze. Allerdings habe ich meine Gewohnheiten Seite durch eine Übersichtsseite für Ziele, Ideen und Dinge, die ich unbedingt tun möchte ersetzt. Mir hat nämlich letzten Monat des Öfteren mal der Platz gefehlt, um genau diese Dinge aufzuschreiben und geordnet beisammen zu haben. Mal schauen, wie mir die neue Aufteilung gefallen wird und ob ich sie für den November dann nochmal übernehme. Beide Seiten habe ich sehr schlicht gehalten und nur die Überschrift ein bisschen schöner gestaltet.

Meine Wochenübersicht habe ich dieses Mal sehr schlicht gehalten und nur unten einen kleinen Zweig dazu gemalt. Ich brauche für die einzelnen Tage immer relativ viel Platz und durch diese Aufteilung bekomme ich einfach den größten Platz, den ich auf zwei Seiten haben kann. Unten habe ich außerdem wieder eine Spalte für wöchentliche To Do’s frei gelassen, die ich auch immer noch sehr praktisch finde.

Zum Schluss habe ich wieder eine ‚highlight of my day‘ Seite gestaltet. Ich mag es nämlich sehr gerne, jeden Tag aufzuschreiben, was ich schön fand und wofür ich dankbar bin; ein kleines integriertes Tagebuch sozusagen. Hier habe ich auch wieder nur die Überschrift gestaltet und den Rest minimalistisch gehalten. Und natürlich durften auch hier die Aquarellfarben nicht fehlen.

Nach dieser Doppelseite folgen dann noch meine Monatshighlights, die ich entweder am Ende des Monats, oder während dem Folgemonat gestalte. Dafür drucke ich gerne Fotos aus, male oder schreibe etwas.

Ich hoffe, dir hat mein Bullet Journal Setup für den Oktober gefallen. Ich wünsch dir einen schönen Tag!

Louise

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10 Ideen Notizbücher zu füllen

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  1. Skizzenbuch

In einem Skizzenbuch kannst du Zeichnungen, Kritzeleien, Bilder oder Collagen festhalten. Du kannst es überall mitnehmen und dich dadurch auch außerhalb von Zuhause von Personen, Cafés, Straßenschildern, Landschaften und Sprüchen inspirieren lassen. In einem Skizzenbuch geht es nicht darum, perfekte Kunstwerke zu kreieren, sondern dich von bestimmten Momenten inspirieren zu lassen und einfach drauf los zu malen. Natürlich können die Skizzen dir dann auch als Grundlage für geplante Bilder dienen. Wenn du also selbst gerne auf diese Weise kreativ wirst, ist ein Skizzenbuch die perfekte Wahl für dich.

2. Bullet Journal

Liebst du es, zu planen und organisieren, entwirfst aber lieber deine eigenen, individuellen Pläne, Monatsübersichten und To-Do Listen? Dann solltest du vielleicht überlegen, einen persönlichen Kalender für dich anzufangen. Denn ein Bullet Journal ist perfekt, um selbst beim täglichen Organisieren kreativ zu werden. Ich habe im Juli auch endlich mein eigenes Bullet Journal angefangen und ich liebe es, mir neue Ideen und kreative Layouts zu überlegen, oder mich auf Pinterest inspirieren zu lassen.

3. Reisetagebuch/Scrapbook

Ein Reisetagebuch ist eine tolle Möglichkeit, deine Erfahrungen auf Reisen festzuhalten und später noch einmal durchzulesen. Du kannst dein Reisetagebuch zum Aufschreiben von Erlebnissen nutzen oder zusätzlich Bilder, Tickets oder sonstige Mitbringsel zur Visualisierung einkleben. Dadurch wird dein Reisetagebuch zu einem Fotoalbum mit Text und kreativen Details von deiner Reise. Du kannst hierfür zum Beispiel auch verschiedene Design-Papiere, Ausschnitte aus Magazinen, Sticker, Stempel oder Karten (Postkarten und Städtekarten) benutzen. Ich habe beim Gestalten meiner Reisetagebücher festgestellt, wie schön es ist, sich die Urlaubserinnerungen noch einmal anzuschauen und sich selbst an kleine Details wiederzuerinnern.

Wenn du noch mehr Inspiration für die Gestaltung von Fotoalbum suchst, dann schaue gerne auch auf diesem Beitrag ‚Fotoalbum gestalten – 20 Tipps und Ideen für dein Scrapbook‚ vorbei.

4. Ausflugsziele aufschreiben

Zusätzlich zu einem Reisetagebuch kannst du dir auch Ausflugsziele herausschreiben, die du gerne noch unternehmen möchtest, oder die dir von anderen empfohlen wurden. Wenn dir dann mal die Ideen ausgehen, was du das nächste Wochenende machen könntest, kannst du einfach in dein entsprechendes Notizbuch schauen und dir ein Ausflugsziel heraussuchen. Du kannst dir für deine Ideen auch eine ganze Seite im Notizbuch frei lassen und dann anschließend Tickets oder Fotos einkleben. So kannst du zusätzlich deine Erinnerungen festhalten.

5. Sprüche und Zitate im Notizbuch sammeln

Oft laufe ich durch die Stadt und sehe einen schönen Spruch in einem Café oder an einer Straßenwand. Manchmal bringen mich Sätze von den unterschiedlichsten Menschen, mit denen ich ins Gespräch komme, oder einfach ein schöner Gedanke in meinem Kopf zum Nachdenken. Manchmal höre ich Teile von Songtexten im Radio, die mich berühren. Manchmal sind es die kleinen Komplimente von anderen, die mir den Tag versüßen und mich zum Lächeln bringen. Und weil solche Momente festgehalten werden sollten, liebe ich die Idee, Sprüche, Zitate und andere Momente in einem Notizbuch aufzuschreiben. Ich selbst habe auch immer ein Notizbuch dabei, um dort kleine Dinge aus meinem Alltag zu sammeln und ich liebe es, mir die Sprüche, Buchtitel, Songtexte, etc. immer mal wieder durchzulesen und mich inspirieren zu lassen.

6. Ideensammlung

In einem Ideensammlung Notizbuch kannst du dir Ideen zu allen möglichen Themen aufschreiben. Ich schreibe mir zum Beispiel DIY-Ideen auf, die ich gerne noch umsetzen möchte, oder Ideen für Geburtstagsgeschenke oder Blogbeiträge. Du kannst das natürlich für dich anpassen und dir deine eigenen Ideen aufschreiben. Zusätzlich kannst du das Ideen Buch dann auch zum To-Do Listen Aufschreiben benutzen.

7. Rezepte Buch

Für ein Rezepte Buch kannst du entweder einen kleinen Ordner benutzen und die Rezepte dann digital gestalten und ausdrucken, oder du schreibst sie dir handschriftlich in einem Notizbuch auf. So hast du deine Lieblingsrezepte übersichtlich in einem Buch geordnet. Bei einem Ordner hast du zusätzlich die Möglichkeit, deine Rezepte zu laminieren, oder in einer Klarsichtfolie abzuheften, sodass sie nicht dreckig werden und du sie bei Bedarf aus dem Ordner holen kannst. Du kannst dann auch gegenseitig mit deinen back-/ und kochbegeisterten Freunden und Freundinnen handgeschriebene Rezepte austauschen oder du verschenkst deine liebevoll gestalteten Lieblingsrezepte als Geschenk.

8. Listenbuch

In ein Listenbuch kannst du entweder einfach nur Einkaufslisten oder To-Do Listen schreiben, oder du gestaltest verschiedene Listen, durch die du dich selbst ein bisschen besser kennenlernen kannst. In den meisten Buchläden gibt es mittlerweile auch schon viele solcher Listenbücher zu kaufen. Ich habe zum Beispiel das Buch „Aus Träumen werden Pläne – mein Listenbuch für Herzenswünsche“. Du kannst dir dein eigenes Listenbuch aber auch ganz einfach selber machen. Einige Listen-Ideen, die du integrieren kannst, sind zum Beispiel:

  • Dinge, die dich glücklich machen
  • Lieblingsfilme, -lieder, -essen, -blumen, -bücher, -tiere
  • Bucket list
  • Brief an dein Zukunfts-Ich
  • Bereiste Länder
  • Deine Ziele
  • Dinge, die du lernen möchtest
  • Dinge, für die du dankbar bist

9. Bücher und Filme bewerten

Wenn du gerne Bücher liest oder Filme schaust, aber Schwierigkeiten hast dich an die Einzelheiten zu erinnern, dann kannst du dir verschiedene Informationen einfach in ein eigenes Notizbuch schreiben. Schreibe dir zum Beispiel den Titel, Autor bzw. Schauspieler*innen, Inhalte und deine Bewertung dazu auf.

10. Tagebuch

Meine letzte Idee ist das Führen eines klassischen Tagebuchs. Tagebuch-Schreiben ist ein toller Weg, dir über Gefühle klar zu werden, bewusster zu leben und Erfahrungen zu reflektieren. Du kannst deinen Gedanken freien Lauf lassen und deine Gefühle auf Papier bringen. Und das Beste ist, du kannst es dir später einmal durchlesen und wieder in den Kopf deines früheren Ichs eintauchen. Ich habe es in letzter Zeit ein bisschen vernachlässigt, Tagebuch zu schreiben, möchte aber unbedingt wieder damit anfangen, weil ich selber unglaublich gerne alte Tagebucheinträge durchlese und mich an frühere Erlebnisse zurückerinnere.

Zusätzlicher Tipp: Wenn du ein neues Notizbuch gekauft hast, schreibe dir direkt auf die erste Seite, wofür du das Notizbuch verwenden möchtest. So verhinderst du, dass deine Notizbücher nur unbenutzt herumliegen.

Ich hoffe dir haben meine Ideen gefallen und du konntest einen meiner Vorschläge für dein Notizbuch verwenden.

Hab einen schönen Tag!

Louise

Bullet Journal – September Setup 2020

Die Zeit vergeht wie im Flug und es fühlt sich für mich immer noch an als wäre es März, obwohl wir schon fast September haben. Immerhin hilft mir mein Bullet Journal dabei, etwas organisierter und kreativer zu sein. Deshalb teile ich heute mein September Setup mit dir, dass im Endeffekt wohl auch eher an Frühling und nicht an Herbst erinnert. Ein weiteres Zeichen dafür, dass ich tatsächlich im März stehengeblieben bin. Aber bei den sommerlichen Temperaturen wollte ich einfach noch nicht so richtig an den Herbst denken und deshalb habe ich mich stattdessen für eine eher helle Farbpalette entschieden, bestehend aus den Farben grau und rosa.

Die Farbkombination ergab sich vor allem aus meinem Titelbild, das von einem Bild auf Pinterest inspiriert war. Meistens passe ich dann nämlich meine restlichen Seiten an die Farben und Stimmung der ersten Seite an. Für die erste Seite nehme ich mir deshalb auch gerne etwas mehr Zeit, da sie für mich hauptsächlich den kreativen Aspekt des Bullet Journals erfüllt und weniger nützlich zum Planen und Organisieren ist.

Die für mich essenzielle Seite zum Planen ist dann nämlich die zweite Seite meines Setups – die große Septemberübersicht. An der Seite neben den Kästchen habe ich dieses Mal mit der Ziele- und Eventübersicht etwas Neues ausprobiert, denn davor habe ich dort immer Platz für Notizen gelassen. Mal schauen, wie mir die neue Aufteilung gefällt. Zur Verzierung habe ich versucht, eine Art Stickereffekt zu erzielen, indem ich meine Designs zuerst auf ein Aquarellpapier gemalt habe und dann grob ausgeschnitten und aufgeklebt habe. Das mache ich sehr gerne, vor allem weil ich so mit Aquarell arbeiten kann ohne, dass sich mein Papier wellt.

Bullet Journal Kalenderübersicht

Auf die nächste Seite schreibe ich mir meine Finanzen und Gewohnheiten auf. Ich schaffe es zwar nicht immer, alle meine Ausgaben einzutragen, aber es hilft mir trotzdem, eine Übersicht darüber zu haben und am Ende des Monats zu sehen, wie viel und für was ich Geld ausgegeben habe. Die Gewohnheiten Seite habe ich in die Kategorien kreativ sein, lesen, Workout, dehnen und Skateboard fahren eingeteilt.

Spending log und habit tracker

Auf den nächsten Seiten sind dann schon meine Wochenübersichten für den Monat. Ich mag es, wenn ich realtiv viel Platz für die einzelnen Tage habe und unten meine Wochen To-Do’s aufschreiben kann. Das Design habe ich relativ simpel gehalten und viel mit Washi Tape gearbeitet. Trotzdem habe ich versucht, die Aquarellfarben von der Titelseite miteinzubringen.

Wochenübersicht

Nach meinen Wochenübersichten schreibe ich auf zwei Seiten meine Highlights des Tages auf. Dafür lasse ich für jeden Tag zwei Zeilen frei. So kann ich mein Bullet Journal auch als mini Tagebuch benutzen und mir abends kurz Zeit nehmen, um zu überlegen, was heute Schönes passiert ist und wofür ich dankbar bin.

Highlight of the day

Meistens lasse ich dann noch weitere zwei bis drei Seiten frei, bevor ich das nächste Monats-Setup gestalte. Diese Seiten nutze ich dann, um kleine Fotos aufzukleben, Zeichnungen oder andere Erinnerungen einzufügen und so meine monatlichen Highlights zu visualisieren.

Ich hoffe, dir hat mein September Setup gefallen. Wenn du noch mehr Einblicke in mein Bullet Journal sehen möchtest, dann kannst du gerne auf Instagram bei ‚festhaltmomente‘ vorbeischauen. Ich freue mich auf dich!

Ich wünsche dir einen schönen Tag,

Louise